Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe.
Die Schülerfirma CoffeIn wurde im Herbst 2011 in Form einer Genossenschaft gegründet und wird seither von Schülerinnen und Schülern betrieben und geleitet. Mit einer mobilen Kaffeebar wird jeden Morgen in der großen Pause Kaffee an die SchülerInnen und LehrerInnen der Oberstufe verkauft. Dem CoffeIn war es von Anfang an wichtig, hochwertige, fair gehandelte und wohlschmeckende Getränke zu angemessenen Preisen anbieten zu können. Die Espressomischung des Cafés wird in der Markdorfer Kaffee-Manufaktur regional geröstet. Mit dem Verdienst unterstützt das CoffeIn gemeinnützige Projekte wie beispielsweise das Waisenhaus Vulamasango in Südafrika. Der Einkauf von Produkten wie Milch oder Tee geschieht ganz unabhängig und umweltfreundlich, da das CoffeIn ein Fahrrad mit Lastenanhänger besitzt. Dadurch, dass die Mitarbeiter des CoffeIns aus verschiedenen Klassen und Jahrgängen kommen, bildet sich eine Gemeinschaft quer durch die gesamte Oberstufe und ein guter Zusammenhalt entsteht. So hat sich das CoffeIn mittlerweile als fester Bestandteil des Schullebens etabliert und ist zu einem pulsierenden Treffpunkt geworden.
Ich selbst habe in meiner Oberstufenzeit von 2013 bis 2016 im Schülercafé mitgewirkt. Kaffee zubereiten, verkaufen, den Einkauf organisieren das war das eine aber nicht alles. Da das Café zu dieser Zeit noch in seiner Entstehungsphase war, hat mir die Arbeit dort besonders gut gefallen, denn in einer Gruppe von ca. 10 SchülerInnen hat jeder Mitspracherecht und kann mit gestalten. Für alle ist es eine Herausforderung gemeinsam als Team zu arbeiten, gleichzeitig wird so das Team gestärkt und es macht umso mehr Spaß. Es war toll zu erleben, wie das Café immer professioneller wurde und nach und nach wuchs, denn jedes Jahr kamen neue OberstufenschülerInnen hinzu, so wird das Café hoffentlich noch lange bestand haben.
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